“Le jardin des mots perdus” (the garden of lost words) is a series of text projections for the Evento 2009 in Bordeaux. “Le jardin des mots perdus” lead the visitors across the city to places they havd never before been to, revealing a more intimate side of the urban landscape. At the same time, “le jardin” delivered a critical comment on the city as an endless spectacle, questioning the role of visitors and inhabitants.”
Die Ausstellung “Moralische Fantasien” zeigt aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst in Zusammenhang mit Klimaerwärmung. Johannes Gees geht dabei der Frage nach, wie das allerletzte benzinbetriebene Auto aussehen wird. Fündig geworden ist er in einem Belgrader Roma-Ghetto, von wo er ein endzeitliches Gefährt in die beschauliche Ruhe der Kartause Ittingen überführen liess und als ready-made inszeniert.Das Fahrzeug, welches bis vor wenigen Wochen von den Romas benutzt wurde, um Altpapier und Altmetall einzusammeln, erinnert in seiner radikalen, elementaren Einfachheit sowohl an die ersten Benzinfahrzeuge wie auch an die Science-Fiction-Gefährte, welche im Film “Mad Max” marodierenden Banden dienten, um sich gegenseitig die letzten Tropfen Erdöl abzujagen.
Mit Ursula Biemann; Olafur Eliasson; Johannes Gees; Christina Hemauer & Roman Keller; Christoph Keller; Elke Marhöfer; Gordon Matta Clark; Gustav Metzger; Horse Art; Olaf Nicolai; relax; Santiago Sierra; Philippe Rahm; Rirkrit Tiravanija; Christine Würmell; The Yes Men u.a. Kuratiert von Dorothee Messmer und Raimar Stange.
Laserprojektion, Grenzübergang Como/Chiasso
16. – 18. November 2006
Projektion des Migration Manifesto (Text: Johannes Gees, Übersetzung: Giovanni Carmine) auf die Gebäude des Schweizer und italienischen Strassenzolls projiziert.
Interaktive Installationen in den Städten Bombay, Genf, Rio de Janeiro und New York; Videoinstallation in Genf während des UN World Summit on the Information Society.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur und Präsenz Schweiz.
Während vier Tagen (9. – 12. Dezember 2003) besuchten rund 100‘000 Personen aus über 120 Ländern die Website helloworldproject.com und setzten 38‘000 Kurzbotschaften ab, die in den vier Städten projiziert wurden.Wahlweise konnten die Botschaften auch per SMS eingesandt werden. Die Projektionen wurden per Webcam auf eine Videoinstallation in Genf übertragen, wo die Teilnehmer des Summit den global dialogue live mitverfolgen konnten.
The Helloworld Project ist eine Arbeit zu den Hauptthemen des Summits: die Überwindung des digitalen Grabens und Redefreiheit. Ausserdem ist sie eine Reminiszenz an die Utopien der Internet-Gründerzeit.
Das Projektteam umfasste rund 50 Personen in Zürich, Genf, Bombay, Capetown, Rio de Janeiro und New York.
Maria Stergiou, Bundesamt für Kultur (Finanzierung, internationale Beziehungen), Präsenz Schweiz, SRG SSR Idee Suisse, Migros Kulturprozent (Sponsoring), Malex Spiegel (Programmierung), Moritz Zimmer (Website), Urs Lehni (Grafik), Anisha Imhasly (Projektassistenz, PR), Reto Diethelm (Webcam Technology), Kunstumsetzung GmbH (Technische Projektleitung, Videoinstallation Genf), Minick AG (Mobile Communication Technology), Switch (Netzwerk, Server), Laserdisplay/Resallaser (Laser Technology) und Qusai Kathawala (Mumbai), Katia Maciel und André Parente (Rio de Janeiro), Peter Hossli, Yuri Gitman (New York).
„PAZ NO MUNDO“, Projektion auf dem Morro dois Irmaos, Ipanema/Rio de Janeiro
Livecam – Installation während des Summit in Genf.
Laserprojektion
Jet d‘Eau, Genf
Laserprojektion
United Nations Headquarters, New York
Textprojektion auf Skipiste Oberwangen TG.
27. Januar 2006
Aus der Sammlung der Thurgauer Flurnamen werden einige hundert Namen, losgelöst von ihrer geografischen Lokalisierung und ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt, als Lautgedicht auf die Fontäne einer Schneekanone projiziert.
Nadja Putzi, Künstlerische Assistenz
Jean-Michel den Hartog, Lasertechnik
Interaktive Laserprojektion, Scape 2006 Biennial for Art in Public Space, Christchurch, New Zealand
30. September – 4. Oktober 2006.
Interaktive Laserprojektion mit Beteiligung des Publikums. Abwechslungweise wurde auf dem Hauptplatz von Christchurch, gegenüber der Kathedrale, ein Text des Künstlers („My god is a good god“) und Statements des Publikums projiziert. Diese wurden per SMS eingeschickt und sofort und ohne Prüfung projiziert. Dieser automatisierte Prozess führte zu teils absurden, teils äussest aggressiven Wortgefechten unter dem Publikum.
Einzelausstellung im Kunstraum Kreuzlingen.
Januar / Februar 2006, parallel zum Projekt „Interfacing Landscapes“.
Mit Unterstützung der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Migros Kulturprozent, Kulturförderung Graubünden, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich.